| Erfolg mit Zukunftsenergien und sparsamem Ressourcenverbrauch |
| 07.06.2010 - Umweltpreis 2010 verliehen |
| Das Thema Energieeffizienz und der sparsame Umgang mit wertvollen Rohstoffen steht für die diesjährigen Träger des rheinland-pfälzischen Umweltpreises ganz oben. Sie betreiben – oft seit Jahren – modernes Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen, in der Kommune und sogar auf dem Truppenübungsplatz. Heute hat die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad in der Mainzer Staatskanzlei den „Umweltpreis 2010 – Unsere besten Ideen für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz“ verliehen. Die jeweils mit 1500 Euro dotierte Auszeichnung geht in diesem Jahr an vier Preisträger in zwei Kategorien, sowie an einen Sonderpreisträger: die Verbandsgemeindewerke Thalfang und die Ortsgemeinde Heidenburg, die Unternehmen Werner & Mertz GmbH in Mainz und Haus Rabenhorst in Unkel sowie die US Army Garrison in Baumholder. Umweltministerin Conrad: „Klimaschutz und nachhaltiges Denken und Handeln sind in der Gesellschaft präsent. Das zeigen die diesjährigen Träger des Umweltpreises 2010 in beeindruckender Weise. Ob Kommune, Betrieb oder Streitkräfte – die Preisträger haben sich für die Zukunft aufgestellt, sie setzen auf Erneuerbare Energien, auf Effizienz und umweltschonende Technologien. Damit sind sie Vorbilder für andere – auch deshalb, weil sie sich nicht zufrieden geben, sondern ihr Engagement für eine klimagerechte und nachhaltige Wirtschaftsweise weiter ausbauen wollen.“ Der sechsköpfigen unabhängigen Jury aus Vertretern der Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, der Kommunalen Spitzenverbände, der Medien und des Umweltministeriums lagen in diesem Jahr 62 Bewerbungen zur Bewertung und Auswahl vor. Der Preis wird seit 1991 vergeben. Ortsgemeinde Heidenburg Die Ortsgemeinde Heidenburg mit ihren rund 750 Einwohnern erzeugt weit
mehr Energie als verbraucht wird. Heidenburg verfolgt seit Jahren ein
ganzheitliches Dorfentwicklungskonzept. Ein wesentlicher Teil ist der
Bereich Energie. Seit Mitte der 90iger Jahre setzt die Ortsgemeinde verstärkt
auf erneuerbare Energien, der topografischen Lage wegen auf Windenergie:
1995 wurde die erste Windkraftanlage im Landkreis Bernkastel-Wittlich,
2008 wurde ein Windpark errichtet. Eine Potentialanalyse zeigt weitere
Möglichkeiten und dient zur Entwicklung von Strategien, um die private,
gewerbliche und öffentliche Energieeffizienz in Heidenburg weiter
zu verbessern und den Schadstoffausstoß weiter zu reduzieren –
auch als Wirtschaftsförderung zugunsten der in der Ortsgemeinde ansässigen
Gewerbetreibenden. Damit leistet die Ortsgemeinde Heidenburg einen für
ein Dorf dieser Größe im strukturschwachen ländlichen
Raum beachtlichen, nachhaltigen und vorbildlichen Beitrag zum Schutz und
Erhalt der Umwelt und der Förderung des regionalen Wirtschaftskreislaufes.
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